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Faulvogel, dieser gewiss seltsame Name hat, wenn man
unangebrachte sittliche Wertung beiseite lässt, guten Grund: die dickköpfigen, untersetzt
gebauten Vögel, die in ihrem aufgeplusterten Gefieder sehr behäbig wirken, sitzen, oft stundenlang, fast regungslos auf einem Ast und scheinen sogar zu träge, vor dem nahenden Menschen davonzufliegen.
Sobald sie jedoch begehrenswerte
Beute erspähen, stürzen sie sich zu kurzer Flugjagd in die Luft oder auf ein kleines Tier am Boden. Sie lieben derbe Kost, namentlich harte Waldkäfer.
Die Faulvögel nisten in Röhren, die sie selbst in Uferhänge und in den Boden graben, nicht selten findet man sie auch in
Termitenbauten. Dabei treiben sie größeren Aufwand als andere Spechtvögel, denn einige Arten polstern die Nestkammer sogar ein wenig aus.
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